
| 1152 | Erste urkundliche Erwähnung |
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| Die erste Erwähnung von Wilsche finden wir in einer Urkunde des Bischof Bernhard von Hildesheim. Liemar, ein Ministerialer Heinrich des Löwen, schenkt darin, unter Zustimmung seiner Erben, den von ihm gegründeten Ort Bokel der Hauptkirche in Hildesheim. Zum Unterhalt des von ihm geplanten Kloster Bokel, werden die Orte Wilshete ( Wilsche ) Ketelingen und Kästorf der Kirche geschenkt. Vor 850 Jahren regierte der Welfe Heinrich der Löwe über das Herzogtum Bayern - Sachsen. Deutscher Kaiser war Friedrich Barbarossa. |
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| 1470 | Geschichtliches aus den ersten 300 Jahren |
| Aus dieser Zeit gibt es keine speziellen Informationen über Wilsche. Deshalb wird über bekannte historische Entwicklungen berichtet Der Lebensraum für Menschen und Tiere Die Menschen lebten in Häusern die aus Rundholz in Blockbauweise - oder aus Pfählen in Fachwerkbauweise errichtet waren. Die Wände der Fachwerkflächen waren mit Geflecht und Lehm ausgefüllt. Die Menschen lebten zusammen mit den Tieren unter einem Dach in diesen mit Stroh oder Schilf gedeckten Häusern. Die leichte Bearbeitung der Sandböden und die Nähe zur Allerniederung werden ein Grund für die Ansiedlung dieser Orte in gewesen sein. Im Norden befand sich in ein großes Waldgebiet. Ernährung und Arbeit Neben Fischfang in der Aller wird im geringen Umfang auch schon Ackerbau betrieben worden sein. Auch die uns heute bekannten Nutztiere werden damals schon gehalten, wobei die Schafhaltung eine besondere Rolle spielte. Die ersten Wiesen werden schon damals, besonders von den Ketelingern, dem Auwald der Allerniederung abgerungen worden sein. Einfache Werkzeuge wie Spaten und Hacken wurden für die Bearbeitung der Böden eingesetzt. Die Geräte für die Handarbeit waren zum Teil aus Eisen, aber überwiegend aus Holz oder Knochen hergestellt. Wagen und Geschirre für Zugtiere, Pferde, Ochsen und Kühe wurden von Bauern genutzt, wenn es die Umstände zuließen. Wüstung In der Wüstungszeit zwischen 1300 und 1400, verschwanden viele Orte, wie z.B. Ketelingen. Mit diesem Ausdruck beschreibt man das Aufgeben oder Verlassen ganzer Orte. Über die Frage, ob Ketelingen oder Wilsche seinen Siedlungsplatz aufgegeben hat, darf spekuliert werden. Von Ketelingen ist nie wieder die Rede. Nur die Flurnamen wie z.B. Kettelfeld und Kettelberg erinnern daran. |
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| 1489 | Erstes Schatzregister |
| Das Schatzregister von Wilsche führt nur 3 Hofstellen auf. Wahrscheinlich waren nur diese in der Lage Abgaben zu leisten. Es ist daher zu vermuten, dass es schon mehr Höfe gab. |
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| 1564 | Die erste Höfeliste |
| Ernst der Bekenner, der in seinem Fürstentum Braunschweig - Lüneburg mit dem Augsburger Bekenntnis den Wechsel zum evangelischen Glauben durchgeführt hat, findet seinen Bruder Herzog Franz, mit dem Amt Gifhorn ab. Dieser ist 1549 bereits verstorben. Im neu erbauten Schloß Gifhorn führen nun herzogliche Beamte die Geschäfte. Der Amtsschreiber Hermann Holland stellt die erste Höfeliste auf, die für Wilsche neben 7 Vollhöfen auch schon 3 Großkötnerstellen enthält. Deren Namen können den heutigen Höfen zugeordnet werden und die sind überwiegend noch im Besitz der Nachkommen. |
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| 1580 | Die 1. Brinksitzerstellen entstehen |
| Aus den Amtshandelsbüchern wissen wir, dass 1580 die erste Brinksitzer-stelle entstand. Zehn Jahre nach Beginn des 30 jährigen Krieges, um 1628, waren es schon zwei. Auch die dritte wird in dieser Zeit errichtet, während die Vierte 1671 entstand. |
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| 1632 | Die Lehrer und Schulen |
| Florian Ramme wird als erster Wilscher als Lehrer erwähnt. Er unterrichtete in Gamsen und Kästorf. 1662 wird in den Kirchenbüchern Heinrich Kahlen als Wilscher Lehrer genannt. Sein Nachfolger wird 1669 der Gifhorner Leinewebersohn Hartwig Flohr, der 1716 von seinem Sohn Hartwig Christian abgelöst wird. In seiner Amtszeit wird 1735 die erste Schule gebaut. Förster, Schäfer und andere frühe Berufe Als Förster war der Gasthalter Henning Busse aus Wilsche eingesetzt. Er bekam keinen Lohn, war aber steuer- und abgabefrei. Für die Schäferei des Vorwerks Bokel und die Hofstellen gab es mehrere Schäfer. Auch die Kühe und Ochsen wurden von jeweils einen Hirten gehütet. Für die Schweine war ein Schween zuständig. Als Handwerker wird erstmalig ein Rademacher in diesem Zeitraum genannt. Ob Zimmerleute, Maurer, Weber, Töpfer ein Schmied oder Böttcher zu dieser Zeit nur in Gifhorn, oder auch in Wilsche, angesiedelt waren, ist nicht bekannt. Die Landwirtschaft Es wurde vorwiegend Viehzucht betrieben. Da für die Mast der Schweine kein Korn zur Verfügung stand, mussten Eicheln oder Bucheckern verfüttert werden. Wenn diese auch nur unzureichend zur Verfügung standen, mussten die Tiere bis zu 6 Jahren gefüttert werden. Wenn dazu noch Seuchen auftraten, kam es oft zu Hungersnöten. Die Kartoffel war noch nicht bekannt. |
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| 1640 | Die Post |
| Während des 30 jährigen Krieges wird die erste Post durch die Schweden eingerichtet |
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| 1665 | Die Anbauerstellen |
| Hans-Jürgen Laue richtet die erste Anbauernstelle ein (heute der "Fährmannsche Hof"). Kurz darauf entstehen die heutigen Stellen Berg - Tietge und Brandes. Die vierte Stelle, heute Bock, wird eine Generation später gegründet. |
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| 1792 | Der Beginn der Verkopplung |
| Der Beginn der VerkopplungKönig Georg der III residiert in London als König von Groß-Britannien und als Kurfürst und erst 1814 auch als König. von Hannover. Wegen seines Gesundheitszustandes und der Abwesenheit von Hannover setzt er dort fähige Beamte für die Verwaltung ein. Diese erkennen, dass eine erfolgreiche Landwirtschaft ohne Verkopplung und Befreiung von der Lehnsherrschaft nicht möglich ist. Die Wilscher wehren sich zunächst gegen diese Reform, die aber um 1840 eingeleitet und 1860 abgeschlossen wird. Die gesamte Struktur der Felder, Straßen Wege und Vorflutgräben ist damals entstanden. Die Landwirtschaft nimmt in der folgenden Zeit einen großen Aufschwung. Für das Rindvieh wird die Stallhaltung eingeführt. Schafe und Schweine werden aber noch einige Zeit gemeinschaftlich gehütet. |
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| 1855 | Gründung der Abbauerstellen |
| Die Abbauerstellen und viele Hofstellen der heutigen Mühlenstraße und des Hahnenberg werden in dieser Zeit gegründet. Die Einwohnerzahl steigt von 1802 - 1848 von 174 auf 245. |
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| 1874 | Der Bau der Mühle |
| Den ersten größeren Gewerbebetrieb gründet der Müller Carl Horst aus Dieckhorst. An der heutigen Mühlenstraße errichtet er eine Windmühle, die er aus dem Raum Gardelegen erworben hatte. |
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| 1877 | Gründung des Schützenverein |
| 1902 | Gründung der Feuerwehr |
| Der Gründung der Feuerwehr folgte 1911 der Kauf einer fahrbaren Feuerspritze und der Bau des Feuerwehrhauses. |
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| 1906 | Einführung des Telefon |
| 1906 wird in der Poststelle, in der Gastwirtschaft "Zum Deutschen Heinrich", das erste zentrale Telefon in Wilsche installiert. |
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| 1911 | Bau der Eisenbahn und des Hartsteinwerkes |
| Alle Orte kämpften zu dieser Zeit um einen Bahnanschluss. Wilsche hatte das Glück dass die Strecke Gifhorn - Celle gebaut wurde. Die Bedeutung lag im Transport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Düngemittel, der Gebrauchsgüter sowie des Personentransportes. Diese Bahnlinie war aber auch wichtig für die Standortentscheidung des Hartsteinwerkes. Diese Industrieansiedlung gab vielen Wilscher Bürgern eine Existenzgrundlage. |
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| 1914 | Erster Weltkrieg |
| 18 Wilscher Bürger ließen ihr Leben im 1. Weltkrieg Nach Kriegsschluss (1918) folgten wirtschaftlich schwierige Jahre mit Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. |
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| 1921 | Die Elektrifizierung |
| Die Elektrifizierung hat den Wilscher Bürgern hohe finanzielle Belastungen abverlangt. Der wirtschaftliche Nutzen war aber so wichtig, dass diese Opfer mit großer Überzeugung gebracht wurden. |
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| 1933 | Die NS - Zeit und der 2. Weltkrieg |
| Der wirtschaftliche Aufschwung nach der Machtübernahme des NS-Regimes endete mit dem Beginn des 2. Weltkrieges im Jahre 1939. 26 Wilscher Bürger mussten ihr Leben lassen, und 19 waren als vemißt gemeldet. In Wilsche war eine Lehrwerkstatt des Flughafen Wesendorf in den beiden Sälen der Gaststätten untergebracht. Vor dem Ringelah befand sich ein Scheinflughafen der, wie auch die Öltanks des Förderfeldes Neubokel, von den Alliierten angegriffen wurde. Glücklicherweise ohne besondere Folgen. |
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| 1945 | Die Nachkriegszeit |
| Im April 1945 wurde Wilsche von amerikanischen Soldaten eingenommen. Zu dieser Zeit befanden sich 300 russische Gefangene in Wilsche. Sie wurden in den Sälen untergebracht und von der Gemeinde Wilsche verpflegt in der Gemeinschaftsküche der ehemaligen Lehrwekstatt. Wilsche hat nach dem Krieg viele Vertriebene und ausgebombte Familien aufgenommen. Die Einwohnerzahl stieg von 411 in 1939 auf 722 im Jahre 1950 an. Neue Baugebiete entstanden im westlichen Bereich und die Einwohnerzahl stieg bis 1961 auf 827. Die Integration verlief mit Hilfe aller Bürger, dem Gemeinderat und den Vereinen vorbildlich. Das Vereinsleben wurde durch die Neugründung von Sportverein, Schützenverein, Feuerwehr, Reichsbund usw. wesentlich belebt. |
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| 1950 | Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs |
| Die Kriegsfolgen werden langsam überwunden. In Wilsche finden immer mehr Menschen Arbeit im Handwerk und der Industrie. Der Ort hat 722 Einwohner, davon sind 325 Vertriebene, die bis zu diesem Zeitpunkt in Häusern der Wilscher Familien untergebracht sind. Es bestand ein großer Bedarf für neue Wohnungen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete die Mehrheit noch in der Landwirtschaft. In der Folgezeit sorgte der beginnende wirtschaftliche Aufschwung für mehr Arbeitsplätze im Handwerk und der Industrie. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm bis 1971 von 78 auf 26 ab. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung bescherte dem Ort eine Aufwärtsentwicklung die nachfolgend in Schwerpunkten beschrieben wird. |
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| 1951 | Baugebiet Alte Poststraße |
| Die Gemeinde schaffte die Voraussetzungen für ein großes Baugebiet am Alten Postweg und verzichtete auf die Erhebung der Grundsteuer für Neubauten. Sie stellte auch Kies und das auf den Bauplätzen geschlagene Holz zur Verfügung. Ferner wurde Zement vorfinanziert für die Eigenherstellung der Kellersteine. Die wirtschaftliche Lage und die Wohnungsnot erforderten einen hohen Eigenleistungsanteil. Die ersten Häuser werden errichtet. |
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| 1952 | Bau des Friedhofs |
| Der Friedhof wurde von der Gemeinde gebaut mit einem Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Da der Friedhof Gemeindeeigentum ist, können Einwohner aller Konfessionen hier bestattet werden. |
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| 1954 | Bau Gemeindehaus |
| Die Wohnungsnot erforderte den Bau eines neuen Gemeindehauses. |
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| 1958 | Die neue Schule |
| Mit der Zunahme der Einwohner, mussten die neue 3-klassige Astrid Lindgren Schule und ein Lehrerhaus gebaut werden. Die Einweihung fand am 23.10.1958 statt. Später wurde die alte Schule verkauft die danach auch ihr Wahrzeichen, den Glockenturm verlor. |
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| 1959 | SV - Wilsche / Gründung Turnverein |
| Nach dem Kriege wurde der SV - Wilsche gegründet mit den Schwerpunkten Fußball, Handball und Leichathletik. Die Umorientierung in der Freizeitgestaltung der Jugend führte zur Auflösung dieses Vereines. Der Turnverein musste nach kurzer Zeit den gleichen Weg gehen. |
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| 1961 | Feriengebiete Campingplätze |
| Durch Kiesabbau entstandene Baggerseen ergaben ein großes Interesse zur Ansiedlung von Erholungs - und Feriengebieten. So wurden im nördlichen Bereich große Campingplätze gebaut, die in der Hochsaison mehr als 5000 Besucher anlockten. Für Wilsche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, aber auch eine Verkehrsbelastung. |
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| 1962 | Bau Schießstand und Schießheim |
| Die aufstrebende Schießgruppe des Schützenvereins erforderte 1962 den Bau eines Schießstandes mit einem kleinen Schießheim "Unter den Eichen". Die Schießbahnen wurden 1974 erweitert. Der Schießsport erfreut sich einem so großen Zuspruch, dass im Jahre 1982 das Schießheim auf die heutige Größe ausgebaut wurde. |
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| 1963 | Einweihung der Kapelle |
| Die Aufbahrung verstorbener Gemeindemitglieder in den Häusern war nicht mehr zeitgemäß. So wurde der Bau einer Friedhofskapelle auf dem Friedhof notwendig. |
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| 1963 | Gründung VfR Wilsche, mit Sportplatz auf dem Kesselberg |
| Die Sportbegeisterung war wieder so groß, dass kurzfristig über 100 Mitglieder eintraten ohne dass ein Sportplatz vorhanden war. Der Platz auf dem Kesselberg wurde in kurzer Zeit und mit enormer Eigenleistung gebaut. Der Erfolg dieses Vereines führte 1968 zum Neubau eines Sportplatzes, Alte Poststraße und 1970 zum Bau eines Sportheimes. |
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| 1964 | Schulerweiterung |
| Das neue Baugebiet Kreienberg wurde von einer Baugesellschaft vornehmlich jungen und kinderreichen Familien zugesprochen. Die starke Zunahme schulpflichtiger Kinder erforderte die Verlegung höherer Klassen nach Gamsen und Gifhorn. Als dann noch Klassen von Neubokel nach Wilsche verlegt wurden war eine Erweiterung der Schule um 4 Klassen erforderlich. Der Erweiterungsbau wurde zweistöckig ausgeführt und 1964 eingeweiht. Zu dieser Zeit gab es in Wilsche 212 Schulkinder. Die Einwohnerzahl stieg nach 1961 in 10 Jahren von 830 auf 1170. Deshalb wurde die Oberstufe, auch durch die Einführung der Orientierungsstufe, später nach Gamsen verlagert und die Schule in Wilsche ist seit 1977 eine Grundschule. |
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| 1964 | Einführung Müllabfuhr und Straßenbeleuchtung |
| In diesem Zeitraum wurde in Wilsche die zentrale Müllabfuhr eingeführt und die Straßenbeleuchtung installiert. |
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| 1974 | Gebietsreform: Eingemeindung nach Gifhorn |
| Im Rahmen der Gebietsreform wurde Wilsche 1967 der Samtgemeinde Gamsen zugeordnet. Es wurden aber immer stärkere Stimmen für den Anschluss an die Stadt Gifhorn hörbar. Nach einer Bürgerversammlung, die sich mit großer Mehrheit für den Anschluss nach Gifhorn aussprach, wurde im Jahre 1974 der Gebietsänderungsvertrag mit der Stadt Gifhorn geschlossen. |
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| 1974 | Bau Dorfgemeinschaftshaus |
| Nachdem beide Säle von den Eigentümern aufgegeben wurden und eine Sporthalle für Schule und Sportverein erforderlich wurde, beschloss der Rat den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses mit Sporthalle. Das Haus wurde im Jahre 1974 eröffnet und stellt eine wichtige Bereicherung für die Dorfgemeinschaft dar. |
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| 1976 | Bau Feuerwehrhaus |
| Die Unterbringung der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte war nicht mehr zeitgemäß. So entstand ein neues Feuerwehrhaus mit schönen Räumen für die Unterbringung der Fahrzeuge und Geräte, sowie den Aufenthalt und die Ausbildung der Mitglieder unserer Wehr. |
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| 1977 | Straßenbau und Entwässerung |
| Nach dem Anschluss nach Gifhorn wurde die Verbindungsstrasse zur Stadt ausgebaut. Sehr früh hatte der damalige Gemeinderat eine Kanalisation mit Klärteichen geplant. Die Stadt Gifhorn plädierte aber für eine Anschluss an die zentrale Abwasserversorgung. Nach langer Diskussion hat sich dieser Vorschlag durchgesetzt. Deshalb konnte auch der Ausbau der Innerortsstraßen erst nach Abschluss der Kanalisationsarbeiten ab 1993 begonnen werden. Der Straßenbau erstreckt sich auf fast alle Baugebiete, die bei ihrer Entstehung aus Kostengründen entweder keine - oder aber nur einfach ausgebaute Straßen hatten. Dieses Projekt wird erst in einigen Jahren abgeschlossen. |
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| 1997 | Kindergarten |
| Der Kindergarten wurde 1997 eröffnet und brachte für unsere Jüngsten eine erfreuliche Zukunftsperspektive. |
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| 2001 | Sportplatz und Sportheim |
| Mit der Einweihung der neuen Sportanlage "An der Masch" im Mai 2001, die von unseren Sportlern mit einem großem Eigenleistungsanteil erstellt wurden, schließt sich der Kreis einer großartigen Entwicklung unseres Dorfes seit 1945. In dieser Zeit verdreifachte sich die Einwohnerzahl. Wilsche entwickelte sich von einem durch die Landwirtschaft geprägten Ort zu einem charmanten Wohnort für unsere Bürger die heute überwiegend in der Wirtschaft, im Handwerk, Handel oder in der Verwaltung tätig sind. Die Wilscher Bürger können stolz sein auf das was sie mit Fleiß aufgebaut haben. |